Warmwasser sparen

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Der zweithöchste Posten beim Energieverbrauch eines Haushaltes, ist der Verbrauch von Warmwasser in Bad und Küche. Es lassen sich durch kleine Tricks und Kniffe gute Erfolge beim Energiesparen erzielen, ohne den eigenen Komfort einzuschränken.

Wasser sparen

Duschen statt Baden

Mit dem Heißwasser eines Vollbads kann man dreimal Duschen.

Stellen Sie das Wasser ab, wenn es nicht gebraucht wird, denn durch das Laufen lassen von warmen Wasser, vergeutet man nicht nur Trinkwasser, sondern auch die Energie, um dies zu erwärmen. z.B. beim Zähneputzen oder rasieren.


Nicht immer Vorspülen

Nur grobe Essensreste vom Geschirr entfernen, bevor es in den Geschirrspüler kommt, denn intensives Vorspülen mit heißem Wasser verbraucht sehr viel Energie und bringt nur wenig Nutzen.


Erzeugen von Warmwasser durch Sonnenlicht

Im Sommer kann man auch bei normalen Häusern das Warmwasser durch eine Solaranlage erzeugen, auch im Winter wird dies nur durch zukünftige Energiesparhäuser möglich sein. Beim Einbau von solarthermischen Anlagen können Fördergelder bezogen werden!


Sparprogramm

Geschirrspüler nur benutzen, wenn er ganz gefüllt ist. Versuchen immer das Sparprogramm zu nehmen, mit dem man bei 55 Grad Celsius spült, denn so sparen man bis zu 25 Prozent Strom.


Sparduschkopf

Wenn man einen Sparduschkopf benutzt und bekommt 50% Energieersparnis, da er den Warmwasserverbrauch reduziert!


Elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer

Man bekommt kein zu kaltes oder zu heisses Wasser mehr und spart 20 % Energie

Mai 20

Biogasnutzung

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Das Biogas wird heute meistens als brennbares Gas zum Antrieb von Motoren genutzt (Zündstrahlmotoren oder Gasmotoren), die über einen Generator elektrische Energie erzeugen sowie nutzbare Abwärme von ca. 80-90 °C. Mit dem Grad der Nutzung des “Nebenproduktes” Abwärme steht und fällt häufig die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage.

Von der erzeugten Strommenge werden allgemein 20-40 % für den Betrieb der Vergärungsanlage selbst verbraucht für z.B. Pumpen, Rührwerke, Zerkleinerer etc.. Von der erzeugten Wärmemenge werden etwa 30-50 % für die Heizung des Fermenters verbraucht. Je größer die Anlage ist, desto kleiner sind die jeweiligen Eigenverbrauchsanteile.

Biogastechnik wird auch eingesetzt, um die Fracht an organischer Substanz zu reduzieren (z.B. in der Abwasserreinigung oder der Vorbehandlung zur Deponierung). Auch zur Geruchsreduzierung bei der Ausbringung landwirtschaftlicher Wirtschaftsdünger wie Gülle und Mist ist die Biogastechnik sinnvoll einsetzbar.

Die Verwendung von Biogas zur reinen Wärmeerzeugung (Heizung, Herd) ist in den Ländern wie z.B. Indien von großer Bedeutung, in  Deutschland jedoch nur  von untergeordneter.

Mai 20

Biogas

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Biogas ist ein Energieträger mit chemischer Bindungsenergie, der Hauptkomponente hier das Methan. Biogas entsteht durch den mikrobiellen Abbau organischer Substanz (Biomasse). Die in dieser organischen Substanz enthaltene Energie (bio-chemische Bindungsenergie) beruht immer auf der Fähigkeit von Pflanzen, die eingestrahlte Lichtenergie der Sonne in bio-chemische Energie umzuwandeln (Photosynthese). Biogastechnik ist somit eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie. In Biogasanlagen (Vergärungsanlagen) wird diese Energie kontrolliert unter Luftabschluß (Anaerobtechnik) zur Stromgewinnung genutzt.

biogas

Apr 30

Heizkosten sparen

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Möbel

Heizung niemals mit Möbeln zustellen, sonst wird die Wärmezirkulation in dem Zimmer stark gestört und die Heizung muss mehr als nötig laufen. Auch Gardinen direkt vor einer Heizung erhöhen unnötig Ihre Energiekosten. (Selbst dünne Stoffe)


Lüften

Oft, aber kurz Lüften hilft Energie sparen! Denn wenn in der Heizperiode Fenster lange auf Kipp stehen, entweicht kostbare Heizenergie durchgehend. Daher ist es wichtig, mehrmals am Tag kurz, für wenige Minuten, kräftig Lüften, d.h. die Fenster wirklich richtig öffnen. Dann werden Sie in kürze die neue (kältere) Luft förmlich spüren und dann sollten Sie die Fenster wieder richtig schließen.


Nachts Temperatur senken

Nachts die Temperaturen bis zu fünf Grad senken, dadurch sparen Sie Energie, die sonst ungenutzt wäre. Mit dem Senken der Zimmertemperaturen bereits zwei Stunden vor dem Schlafengehen beginnen.


Rolläden

Sie helfen beim Halten der Wärme! Wenn man Rollläden hat, die von Außen vor den Fenstern heruntergelassen werden können bei Dunkelheit schliessen, das spart Energie, da ein weiterer Schutz entsteht, um die Hitze nicht nach draußen und die Kälte nicht nach drinnen zu lassen.


Heiztemperatur

Gerade bei so etwas wie die eingestellte Heiztemperatur, kann man Geld sparen, denn mit jedem Grad Celsius kann man etwa 6 Prozent der Heizkosten sparen, wenn man die Temperatur senket.


Fenster und Türen

Große Wärmeverluste können entstehen, wenn Fenster und Türen nicht (mehr) dicht sind und so einen großen Teil der Heizenergie abgeben, ohne dass man einen Nutzen davon hat. In der Heizperiode kann man mit einer Kerzenflamme testen, ob es durch die Fenster und Türen zieht. Einfach dicht mit der Flamme am Rahmen des geschlossenen Fensters oder der Tür entlang. Bewegt sich die Flamme, sind die Dichtungen nicht (mehr) ok. Je mehr sie sich bewegt, desto schlechter!

Apr 14

In der Küche Strom sparen

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Kochen mit Deckel                                                                                                                                                                                     Man  sollten beim Kochen immer den Deckel auf dem Kochtopf lassen, da sonst die Hitze und damit die Energie entweichen kann. Mit Deckel kann die Temperatur geringer eingestellet werden. Besonders sparsam ist der Schnellkochtopf, da ein geringer Energieaufwand nötig ist.


Richtige Kühltemperatur auswählen Die Temperatur im Kühlschrank sollte nicht niedriger als 7 °C sein, das reicht zum Frischhalten von Lebensmitteln aus. Das Gefrierfach sollten nicht unter -18 °C sein


Speisen abkühlen lasssen                                                                                                                          Wenn man frisch zubereitete Speisen im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufbewahren will, so sollte man diese vorher ausserhalb abkühlen lassen. Denn das Gefriergerät muss weniger Energie aufwenden, um die niedrige Temperatur zu halten.


Kühlgerätestandort                                                                                                                                           Kühlgeräte wie Kühlschrank und Gefrierschrank sollten nicht direkt neben einer Heizung oder dem Backofen stehen. Auch in der direkten Sonne verbrauchen diese mehr Strom, um Ihre Temperatur zu halten. Die warme Abluft aus diesen Geräte sollte gut abgeführen werden, dass sich dort kein Hitzestau entwickelt.                                                                                                                        

Apr 08

Was sind Holzbriketts?

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Holzbriketts werden aus trockenen, unbehandelten Holzresten z.B. Hobelspäne, unter hohem Druck und ohne Zusatz von Bindemitteln zu gleichmäßig großen und harten Briketts gepresst. Durch diese hohe Verdichtung beim Brikettieren nimmt das Naturprodukt Holz in etwa das Brennverhalten von Hartholz an. Die DIN 51731 zeigt den Qualitätsnachweis für unbehandelte Holzbriketts.


holzbriketts

Apr 08

Was sind Pellets?

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Das sind Presslinge von ca. 6 mm Durchmesser und einer Länge von ca. 30 mm. Pellets werden aus unbehandeltem Restholz wie Sägemehl oder Sägespänen gepresst, das in der Land- und Forstwirtschaft und in der Holzverarbeitenden Industrie als Abfall anfällt.

pellets

Apr 03

Braunkohlebriketts

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Für die optimale Nutzung sollte Holz und Braunkohlenbriketts als Brennstoffe kombinieret werden. Während Holz am Anfang schnell aufheizt, sorgen die Braunkohlenbriketts anschließend für eine anhaltende, gleichmäßige Wärme. Aus diesem Grunde erst Holz, dann Briketts verwenden.


Die Zusammensetzung von Briketts:


Braunkohlenbriketts werden aus getrockneter, aufbereiteter Rohkohle (ohne Bindemitteln) gepresst. Wegen des höheren Anteils fester Bestandteile muss bei der Verbrennung von Braunkohlenbriketts mehr Verbrennungsluft durch den Brennrost im Feuerraumboden zugeführt werden als nur bei Holz. Deswegen sind Braunkohlenbriketts nur für Feuerstätten zugelassen, die über einen Brennrost im Feuerraumboden verfügen.


Die Braunkohlenbriketts werden dabei mit einem Teil der notwendigen Verbrennungsluft umspült.

Mrz 21

Anlagensysteme

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Heizkamin


Der Heizkamin ist dem ursprünglich offenen Kamin nachempfunden. Hier findet die Verbrennung im Inneren des Heizkamins im Guß- oder Stahleinsatz (Kassette) statt.


Als Einrichtungselement lässt er sich sehr gut in den Raum einfügen, um Behaglichkeit und Entspannung auszustrahlen. Heizkamine sind durch die geschlossene Bauweise sicherer als offene Kamine (Funkenflug wird vermindert, Holz und Glutstücke können nicht herausfallen).


Die Aussenhülle vom Heizeinsatz kann mit Kacheln Schamotte mit Puke Speckstein, Vollkachel verkleidet sein.


Kachelofen


Der Feuerraum besteht aus Schamotteziegeln oder Formteilen aus Schamotte bzw. Gussschamotte die einen speziellen Brennraum bilden und in Verbindung mit entsprechenden Regelungen (Luftmengen- und Absperrautomatik) einen optimalen Betrieb sicherstellen. Die nachfolgenden Heizgaszüge werden zur Speicherung der Wärme ebenso aus Schamotte gemauert. Die Größe, Länge und der Verlauf dieser Züge wird durch eine Zugberechnung ermittelt, welche auch die Grundlage für die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte stellt. Die Speicher- bzw. Außenhülle des Kachelofens kann als verputzte Fläche ausgeführt sein oder aus unglasierten oder glasierten Kacheln bestehen. Die traditionelle gusseiserne Heiztür wird immer mehr von Sichttüren aus feuerfestem Glas verdrängt.


Kaminofen


Der Kaminofen entstand aus dem traditionellen Gussofen. Anfang der 70er Jahre wurden in Skandinavien Öfen aus Stahl gebaut, um ein schnelles Zusatzheizgerät für die Übergangszeit zu haben. Der Kaminofen vermittelt durch seine optisch ansprechende Gestaltung und der Glaskeramiktür viel Atmosphäre und gemütliches Kaminambiente.

Mrz 03

Windmühlen Geschichte

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Mit dem Anbau von Getreide durch seßhaft gewordene Nomaden beginnt die Geschichte der Mühlen. Verbunden mit dem Getreideanbau ist die Notwendigkeit der Zerkleinerung, die am Anfang mit der Hilfe von “Reibsteinen” geschah: auf einem flachen Bodenstein wird mit einem zweiten, abgerundeten Stein das Getreide zermahlen.


In Altbabylon etwa um 4000 v. Chr und später auch bei in Ägyptern und bei den Assyrern . ist diese frühe Mahlstein – Technik nachweisbar. Auf einer späteren Entwicklungsstufe von Mahlsteinen finden sich Mörser, in denen das Getreide zerstampft wird. Durch diese Mörser entwicketen sich sog. Hand- bzw. Trogmühlen ( Querne ), bei denen ein Drehstein mittels eines Handgriffs in einem gleichmäßig ausgehöhlten Bodenstein in drehende Bewegung versetzt wird.


In der nächsten Stufe werden Mühlen durch Tierkraft angetrieben. Der Läufer- oder Drehstein wird mit einer Deichsel ausgerüstet und in einem immerwährenden Kreislauf dreht das Tier den Läuferstein auf dem Bodenstein ,dadurch wird das Getreide zwischen den beiden Steinen zermahlen . Vielfach wurden auch Menschen für diese Arbeit eingesetzt.


windmühle


In der nächste Entwicklungsstufe der Mühlentechnik kam die Erfindung des Wasserrades.Die Sumerer legten ca. 3000 Jahre v. Chr. im Zweistromland Mesopotamien Felder mit Bewässerungsgräben an. 1200 v. Chr. sind bereits Treträder zum Schöpfen von Wasser auf die Felder bekannt. Aus diesen Tretmühlen wird, wahrscheinlich um 300 v. Chr., ein von Wasserkraft getriebenes Wasserschöpfrad entwickelt. Zum ersten Mal machte sich der Mensch in seiner Entwicklung die Naturkraft zunutze. Das Wasserrad wird durch den römischen Architekturwissenschaftler Vitruv weiterentwickelt, er beschreibt 10 v. Chr.die Funktionen einer “molina”, der Wassermühle. Dieser Meilenstein der Technik Geschichte ging als damalige “High technology” durch ganz Europa an.


In Deutschland wird die erste Wassermühle an einem Nebenfluß der Mosel gelegen haben. Bis ca. 800 n. Chr. dringen die Wassermühlen bis in den Nordseeraum vor sich. Die Müllerei gewinnt immer mehr an Bedeutung.


Die Windmühlen kamen einige Jahrhunderte nach den Wassermühlen auf. Die ersten Windmühlen kamen im 11. Jahrhundert in Deutschland auf. Die älteste Form wird als sogennante “Bockwindmühle” oder auch “Deutsche Mühle” genannt. Später kommen andere, leistungsfähigere Mühlen Typen hinzu, besonders die “Holländerwindmühlen”.


Durch die Erfindung der Dampfmaschinen im 19. Jahrhundert kommt das Ende der Wasser- und Windmühlen Geschichte und der Start des Verbrennungsmotors und Elektromotors tritt ein. Vollautomatisierte Großmühlen bilden mit ihrer um ein Vielfaches größeren Ausbaukapazität eine übermächtige Konkurrenz.


Wind- und Wassermühlen sind nahezu vollständig von heutigen Großmühlen verdrängt worden.